14.03.08 | Medienmitteilung, LMV

Romandie und Grossfirmen stehen hinter SBV-Kurs

Romandie und Grossfirmen stehen hinter SBV-Kurs Die Führung des Schweizerischen Baumeisterverbands SBV hat sich diese Woche sowohl mit den Vorstandsmitgliedern aller welschen Sektionen als auch mit den Vertretern der 25 grössten Baufirmen der Schweiz getroffen. Beide Gesprächspartner bestätigten ihre Unterstützung des geplanten Kurses der Verbandsführung und die negative Bewertung des Vermittlungsergebnisses.

Am 11. März 2008 trafen sich die Vorstandsmitglieder aus allen welschen Sektionen (7) mit dem SBV-Zentralpräsidenten und Vertretern des Direktoriums zu einer Aus-sprache in Yverdon. Die SBV-Spitze zeigte Verständnis für die Sorgen und Bedenken der Mitglieder in der Romandie und ihren Wunsch, so rasch wie möglich einen neuen Landesmantelvertrag LMV abzuschliessen. Sie konnte aber auch mit Befriedigung zur Kenntnis nehmen, dass der geplante Kurs des SBV Unterstützung findet.

Grossfirmen bekennen sich zum Weg des SBV

Das Treffen vom 13. März 2008 mit dem Forum der überregionalen Firmen, das die 25 grössten Baufirmen der Schweiz vereint, zeigte ebenfalls eine klare Unterstützung des SBV-Kurses. Obwohl sie primär Betroffene der gewerkschaftlichen Streikaktionen sind, halten sie an der Ablehnung der Arbeitszeitlösung gemäss Kompromissvorschlag fest. Sie erwarten jedoch vom SBV konstruktive Verhandlungen für den raschen Abschluss eines Vertrages.

SBV widersetzt sich lokalen Übergangsvereinbarungen nicht

Für den SBV stehen lokale Übereingangsvereinbarungen den Bemühungen um ei-nen neuen LMV nicht entgegen. dies vor allem deshalb, weil die bisher abgeschlos-senen lokalen Übergangsvereinbarungen gerade im strittigen Punkt der Arbeitszeitflexibilität den Vermittlungskompromiss Nordmann in keiner Art und Weise übernehmen. Darum ändern diese Vereinbarungen auch nichts am klaren Auftrag der Delegiertenversammlung, eine praktikable, verständliche und einfache Lösung zu finden.