01.12.11 | Medienmitteilung, LMV
Einhaltung der Friedenspflicht und Verlängerung des bisherigen LMV als zwingende Voraussetzung zur Fortsetzung der Verhandlungen über neuen Landesmantelvertrag
Der Schweizerische Baumeisterverband erachtet die Gewerkschaft Unia bis auf weiteres nicht mehr als Verhandlungspartner für einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) im Bauhauptgewerbe. Verhandeln wird der Baumeisterverband ab sofort nur noch mit Gewerkschaften, die den Arbeitsfrieden respektieren. Zudem müssen sie einer Verlängerung des heutigen LMV ohne Vorbedingungen zustimmen, bis ein neuer Vertrag vorliegt. Der Baumeisterverband bietet im Gegenzug eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent für 2012. Mit diesen Massnahmen reagiert der Zentralvorstand des Schweizerischen Baumeisterverbands einstimmig auf die rechtswidrigen Handlungen von Unia-Leuten am "Aktionstag" vom Freitag. Er reicht gegen die Unia Klage wegen Verletzung der Friedenspflicht ein. Hinzu kommen Strafanzeigen von Bauunternehmern gegen die Unia.