29.02.08 | Medienmitteilung, LMV
Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) setzt nach wie vor alles daran, so rasch wie möglich ein tragfähiges Verhandlungsresultat für einen neuen LMV zu erhalten. Er ist gewillt, dafür die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Dazu müssen zuerst die in eine Sackgasse geratenen Verhandlungen deblockiert werden.
Anlässlich der Aussprache der Vertragsparteien vom 26. Februar 2008 hat sich erneut bestätigt, dass sich diese Absicht, konstruktiv zu verhandeln, mit dem derzeitigen Verhandlungsleiter der Unia H.U. Scheidegger nicht verwirklichen lässt.
Unter diesen Umständen hat der Zentralpräsident des SBV, Nationalrat Werner Messmer, dem Zentralvorstand vorgeschlagen, die Auswechslung von H.U. Scheidegger als Verhandlungsleiter und Mitglied der Unia-Verhandlungsdelegation zu verlangen. Zur raschen Deblockierung der Verhandlungen und um der Sache zu dienen, hat Werner Messmer dem Zentralvorstand zudem vorgeschlagen, selbst als Leiter der SBV-Verhandlungsdelegation zurückzutreten. Der Zentralvorstand hat dieses Vorgehen anlässlich seiner Sitzung vom 28. Februar 2008 diskutiert. Um eine rasche Aufnahme zielführender Verhandlungen zu ermöglichen und einen wesentlichen Beitrag zu einem konstruktiven Vorgehen zu leisten, hat er die Vorschläge des Zentralpräsidenten zur Auswechslung bestätigt. Ausserdem hat der Zentralvorstand die Eckwerte des konkreten Angebotes festgelegt, das den Gewerkschaften an den kommenden Verhandlungen unterbreitet werden soll. Gemäss bisheriger Praxis will der SBV dieses Angebot den Verhandlungspartnern direkt unterbreiten und auf eine vorgängige Kommunikation via Medien verzichten. Der SBV lädt die Gewerkschaften ein, sich diesem Vorgehen anzuschliessen.
Unia Co-Präsident A. Rieger sowie syna-Präsident K. Regotz sind über den Entscheid des SBV-Zentralvorstands ins Bild gesetzt worden mit der gleichzeitigen Aufforderung, rasch Termine für eine nächste Gesprächsrunde vorzuschlagen.
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