Seit 2011 gelten die neuen Bildungsverordnungen für Maurer/-innen und Baupraktiker/-innen.
Der Maurerberuf ist einer der Wichtigsten im Baugewerbe. Zwischen 1100 und 1200 Lehrverträge werden jährlich abgeschlossen. Einige Lehrstellen bleiben unbesetzt - das Angebot ist grösser als die Nachfrage.
Ausgezeichnete Arbeitskleidung und strenge Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass der Maurerberuf sicher ist. Moderne Maschinen unterstützen die schweren und anspruchvollen Aufgaben.
Zwar ist die Arbeit immer noch körperlich anstrengend, aber auch sehr vielseitig. Vom Planen einer Baustelle über das Zeichnen eines Querschnittes bis zum Berechnen von Volumen ist ebenso viel Kopfarbeit gefragt.
Motivierte Lernende können schon bald nach Lehrbeginn mit grosser Selbstverantwortung arbeiten. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für gelernte Maurer sehr gut. Auch in der Wirtschaftskrise sind Maurer gesuchte Berufsleute.
Nach einigen Jahren Berufspraxis kann eine Weiterbildung zusätzlich Schwung in die Karriere bringen. Nach der Bauvorarbeiterschule, der Baupolierschule und der Bauführerausbildung kann sogar eine höhere Fachprüfung zum Baumeister oder ein Studium an einer Fachhochschule in Frage kommen. Auf jeder Stufe sind die Löhne für das Baugewerbe überdurchschnittlich hoch und sehr attraktiv.


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